Unser Texas Roadtrip – Teil 1: Houston & San Antonio

Hallo Ihr Lieben,

„wer einmal eine Reise tut…“
Wir haben unseren letzten großen Urlaubstrip in den Staaten gemacht, bevor wir die USA wieder verlassen. Lange haben wir überlegt, wohin es gehen soll und haben uns dann für Texas als Hauptziel entschieden. Da wir mit dem Auto reisen wollten, sollte das Ziel erreichbar, aber auch nicht zu nah sein.

Los ging es abends um 19:00 Uhr. Wir hatten bis Houston etwa 1.400 Meilen (mehr als 2000 km) vor der Brust und wollten so viel wie möglich direkt zu Anfang schaffen. Mit zwei kleinen Kindern auf dem Rücksitz ist nachts fahren ideal, wie wir feststellen durften.
Mein Göttergatte und ich haben uns beim Fahren abgewechselt und am nächsten Morgen gegen 8:00 Uhr haben wir nach etwa 800 Meilen völlig zerzaust bei Tuscaloosa (Alabama) gefrühstückt. Unser Kleiner hat das wohl nicht so gut vertragen und sich kurz danach im Auto übergeben. Nachdem wir alles gereinigt hatten und die Kids wieder im Auto verstaut waren, ging es weiter. Irgendwie hat alles so gut geklappt, dass wir abends um 19:00 Uhr in Houston angekommen sind. Ursprünglich hatten wir zwei Übernachtungen eingeplant, aber wie das Leben manchmal so spielt.

Houston (Texas) haben wir uns dann ein wenig am nächsten Tag angeschaut. Aber erst nachdem wir mit den Kiddies auf einen Spielplatz gefahren sind und dort ausgiebig die Energie rausgelassen wurde. Leider war das Wetter jetzt nicht so ideal und wir haben uns Houston nur aus dem Auto angesehen. Hmmm, Loblieder kann ich auf die Stadt jetzt nicht singen. Irgendwie erinnerte mich alles an Frankfurt – beide haben übrigens etwa 2,2 Mill. Einwohner. Eine amerikanische Großstadt eben – ein wenig Flair hat mir da schon gefehlt. Aber gut.

2016_Texas 01-Houston

Nach insgesamt zwei Übernachtungen sind wir weiter nach San Antonio gefahren. Nach guten 3 Stunden und 200 Meilen (ca. 300 km) sind wir dort angekommen. Und ich kann nur sagen: Einzigartig! San Antonio ist eine wunderschöne Stadt! Mit ca. 1,4 Millionen Einwohnern ist sie keine kleine Stadt, bewahrt sich aber dennoch einen ganz besonderen Charme. Mexikanische Einflüsse sind hier deutlich spürbar. Das liegt nicht nur an einer der Hauptattraktionen „The Alamo“. Die Alamo war zugleich eine mexikanische Mission und eine Festungsanlage. Sie ging in die Geschichte ein durch den Kampf, der sich 1836 zwischen Mexikanern und Texanern zugetragen hat. Die Anlage steht mitten in der Stadt und ist ein Anziehungspunkt für Touristen.

2016_Texas 01-San Ant-1
Daneben ist der „River Walk“ in San Antonio noch ganz besonders schön. Eine entzückende Wegeanlage ist entlang des San Antonio Rivers entstanden und man kann dort flanieren, essen, trinken und Bootstouren machen. Neben einem schönen Spaziergang, haben wir auch eine Bootstour gemacht. José – unser Bootsfahrer – hat die Stadtgeschichte sehr witzig erzählt. Wir haben Tränen gelacht.

2016_Texas 01-San Ant-2
In Texas gibt es übrigens einen sehr großen deutschstämmigen Bevölkerungsanteil. Eine deutsche katholische Kirche haben wir uns in San Antonio auch angesehen. Komisch, wenn einem fernab der Heimat plötzlich deutsche Worte entgegenkommen.

2016_Texas 01-San Ant-3
Der Market Square war auch auf unserem Programm. Dies ist eine Einkaufspassage, in der sich hauptsächlich Souvenirgeschäfte aneinanderreihen. Wir haben unserer Großen dort echte Cowboystiefel gekauft. In Pink natürlich. Sie trägt sie nun fast täglich und ist unglaublich stolz darauf.

Von San Antonio ging es dann weiter. Wohin? Mehr dazu nächste Woche.

In diesem Sinne alles Liebe, Janine

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