Pentagon Memorial

Dana Falkenberg wurde nur 3 Jahre alt.

Sie starb am 11. September 2001. Mit Ihren Eltern Charles Falkenberg, Leslie Whittington und Ihrer großen Schwester Zoe Falkenberg, saß sie in dem Flugzeug, das in das Pentagon Gebäude hineingeflogen ist. Sie ist das jüngste Opfer des Terroranschlages, der insgesamt 184 Opfer zur Folge hatte.
Danas „Gedenk-Steinbank“ steht als Erster der 184 Steinbänke, die auf einer großen Fläche neben dem Pentagon der Opfer gedenken.

Die Architekten Beckman und Kaseman haben das Design für die Gedenkstätte entworfen. Am 11. September 2008 wurde es offiziell eröffnet.
Es besteht aus beleuchteten Steinbänken, die sich anhebend aus dem Boden eine Wasserfläche unter sich beherbergen. Jeder Gedenkstein steht für ein Opfer des Anschlages mit dem Namen eingraviert. Waren Familienmitglieder involviert, stehen die Namen auf einer Metallplatte graviert, die unterhalb der Steinbank angebracht ist. Wie bei Dana Falkenberg.
Die Steinbänke sind nach Geburtsjahren geordnet, beginnend mit dem jüngsten Opfer und endend mit dem Ältesten. Angeordnet sind die Gedenksteine in dem Richtungswinkel, in der das Flugzeug 2001 in das Pentagon eingeschlagen ist – an der Seite von der aus das Flugzeug kam. Man kann mit Blick auf das Pentagon noch die Einschlagsfläche erkennen. Die Fassade hat in diesem Bereich eine andere, hellere Steinfärbung.
Anhand der Ausrichtung der Gedenksteine kann man erkennen, ob sich das Opfer zum Zeitpunkt des Anschlages im Pentagon oder im Flugzeug befand. Die Steine der Opfer aus dem Flugzeug zeigen mit der offenen Seite zum Pentagon hin; bei den Opfern aus dem Pentagon ist es umgekehrt.

An dem Tag, als wir die Gedenkstätte besucht haben, sind meine beiden Kinder dort ganz unbedarft herumgelaufen. Als ich den Gedenkstein von Dana Falkenberg entdeckt habe, wurde mir dann ganz komisch. So ein kleines Mädchen – kaum älter als unser Jüngster – musste dort Ihr Leben lassen. Und nicht nur das: eine ganze Familie wurde dabei ausgelöscht. Träume, Hoffnung, Pläne wurden einfach zerstört. In einem einzigen Moment. Mich hat das sehr traurig gemacht.

Ich persönlich finde diese Gedenkstätte sehr gelungen. Mit einem unaufdringlichen Design, zeigt es doch die Tragik der Zerstörung und würdigt gleichzeitig sämtliche Opfern. Eine Steinplatte mit den Namen der Opfer steht seitlich des Memorials, um die Suche nach einem bestimmten Gedenkstein zu erleichtern.

Mich hat der Besuch des Memorials sehr nachdenklich zurückgelassen. Gerade, dass es so persönlich auf jedes Opfer eingeht, hinterließ bei mir einen sehr großen Eindruck.

Damit die Opfer nicht vergessen werden…

In diesem Sinne alles Liebe,

Janine

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2 Kommentare zu “Pentagon Memorial

  1. Sehr schönes Denkmal…in der Tat sehr bedrückend. Aber leider ist das ja die Realität, die bei dem großen Flüchtlingsthema durch den bescheuerten Krieg nicht besser werden wird…;-( vielleicht sollte man mal ein Denkmal mit allen Opfern dieser Kriege machen…aber das würde wohl auch niemanden wachrütteln…

    • Ja, das Denkmal finde ich auch sehr beeindruckend. Ein Denkmal für alle Opfer dder Kriege dieser Welt… interessante Idee. Wäre nur die Frage, wo man das plazieren müsste (Ozeangröße?). Und so traurig mich das macht: ich glaube auch, daß es nichts daran ändern würde ob es Krieg gibt oder nicht. Schade. LG, Janine

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