Shopping, shopping, supermarket…

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich mich mal dem Thema „shopping“ widmen. Und damit meine ich keine wilden Einkaufstouren in Outlet-Malls, wo man Klamotten zu 50% günstiger bekommt. Nein, es geht um ganz simple Lebensmittel, des täglichen Bedarfs.
Wir haben Glück: Nur 5 Minuten mit dem Auto entfernt befindet sich ein „Safeway“ und ein „Giant“ – das sind die beiden großen Supermarktketten, die in dieser Region vertreten sind. Daneben gibt es noch „Whole Foods“, ein Supermarkt für Biolebensmittel; hier genannt: „Organic Food“. Was die Nahversorgung angeht sind wir also bestens versorgt. Das ist nicht bei allen so. Einige müssen zum Teil eine halben Stunde fahren, bis sie den nächsten Supermarkt erreichen.
Das erste was einem bei einem amerikanischen Supermarkt auffällt, sind die Preise. Wenn man in Deutschland die günstigen Aldi und Lidl-Preise gewohnt ist, bekommt man hier erst einmal einen kleinen Herzinfarkt. Am meisten haben mich die Preise für Toilettenpapier geschockt – kein Witz!: 7-10 $ dafür sind die Regel. Haarspray kostet ca. 16 $. Auch Obst und Gemüse sind hier teurer, aber zumindest annehmbar. Dafür gibt es oft Angebote mit dem Hinweis: „buy one get one free“ – kaufe Eines, bekomme das Zweite gratis. Das sehr hilfreich, vor allem wenn es um Produkte geht, die man ohnehin oft benutzt.
Am besten finde ich die Einkaufswagen hier: Man kann wählen zwischen der klassischen Variante (ähnlich wie in Deutschland, nur größer – hier ist irgendwie alles größer…), dem Einkaufswagen mit davor angebrachten Kinderauto (unsere Maus liebt das!) und meiner Lieblingsvariante: „Der Doppeldecker“. Dabei handelt es sich um einen Einkaufswagen, der halb so lang wie der Reguläre ist, aber eine zweite „Ladefläche“ im unteren Bereich hat. Fantastisch!
Aufgebaut sind die Supermärkte ähnlich wie in Deutschland, nur die Produkte unterscheiden sich. Zu Anfang war das ziemlich verwirrend. Milch in unzähligen Varianten: Vollfett, 2% Fett, 0% Fett, Sojamilch, Organic Milch, Halb und halb Milch und und und. Da muss man erst mal das richtige finden. Die ersten Einkäufe haben bei mir manchmal Stunden gebraucht, da ich viele Zutaten überhaupt nicht gefunden habe, bzw. auf Alternativen zurückgreifen musste – und die muss man erst mal finden. Beispielsweise Quark. Ganz normaler Quark – in Deutschland kein Problem, hier nicht zu bekommen. Dafür kann man griechischen Joghurt kaufen (in 1000g Packungen!), der eine sehr feste Konsistenz hat. Gurken im Glas – ein eigenes Thema für sich: wir haben fast sämtliche Sorten durchprobiert – die deutschen Gurken schmecken am besten.
Dafür gibt es hier sehr guten Frischkäse. Und Fleisch – das ist hier meistens sehr gut und vergleichsweise günstig. Wir verhungern also nicht.
Was ich hier am meisten vermisse? Gute Schokolade. Richtig gute Schokolade. Aber manchmal ist Verzicht auch ganz gut – die Waage und meine Hüften freuen sich…

Da ich keine Fotos im Supermarkt machen durfte, hier ein paar Fotos von den Produkten, die wir kaufen:

Shopping, shopping, supermarket

In diesem Sinne alles Liebe

Janine

10 Kommentare zu “Shopping, shopping, supermarket…

  1. Ok,… hab schon eine Notiz in meinen Kalender für nächstes Jahr September gemacht… „richtig gute Schokolade…“ 😉

    Jetzt aber ernsthaft: das finde ich einen klasse Post – grad weil es um etwas ganz alltägliches geht. Und das finde ich spannend zu lesen und aus Eurem Leben zu erfahren. An die Obst- und Gemüsetheken kann ich mich erinnern, die fand ich immer gigantisch (und viel liebevoller aufgebaut als im deutschen Durchschnittssupermarkt). Gibt es denn auch schon Produkte, die Ihr lieber mögt oder die eine neue amerikanische kulinarische Entdeckung für Euch sind? (Marshmallows geröstet? Peanut Butter?) Und wie kommt Ihr mit den unglaublichen Produktgrößen klar? Ich hab mich immer gefragt, wer um Himmels Willen denn – ausser einer Großfamilie oder -WG ein ganzes Kilo Philadelphia Frischkäse in angemessener Zeit verputzen soll?

    • Danke für Deine lieben Worte, liebe Zypresse und auch für die „Notiz“ ;).
      Ja, die Obst und Gemüsetheken sind vergleichbar mit der von ‚Zurheide‘. Sieht ziemlich beeindruckend aus beim ersten Mal. Und die Obstauswahl ist hier riesig.
      Kulinarische Entdeckungen, hmm… Also wir mögen hier ganz gerne die Tacos / Tacitos mit verschiedenen Dips (versuchen es aber in Grenzen zu halten) und ich persönlich mag gerne ‚Reeses‘, das sind mit Schokolade überzogene Erdnussbutterstücke. Und natürlich Cupcakes ;). Steaks sind hier unübertroffen gut (Burger natürlich auch) und es gibt seeeeehr gute Gewürzmischungen (Cajun Seasoning – mein Favorit).
      Übrigens: der Frischkäse hält hier Monate im Kühlschrank (ich will gar nicht wissen, wie die das schaffen…), das bekommt man dann schon hin. LG

  2. Habe mit großem Interesse deinen Artikel gelesen. Prima Thema. Gerne mehr davon. Die Mehltüte ist ja der Wahnsinn! Sind die Saftflaschen auch im XXL-Format? (Kann man auf den Fotos nicht so genau erkennen, fehlt ein Vergleichsgegenstand.) Der Doppeldecker sieht sehr sportlich aus. Wendig und geräumig. Gut das die lieben Kindlein bequem an die untere Etagge drankommen und einem dann erst an der Kasse auffällt, was da alles unnützerweise heimlich reingepackt wurde. Fieser Verkaufstrick 🙂
    Freue mich schon sehr auf weitere „real life reports“.

    • Danke für Deine lieben Worte. Die Saftflaschen, sowie die Milchtüte haben jeweils knapp 2 Liter Inhalt. Die Sahne etwa 1 Liter. Der Doppeldecker ist wirklich praktisch – da er nicht so tief und sehr wendig ist, nehmen ihn auch gerne Senioren und befüllen nur die obere Etage.

  3. Spannender Post! Ich finde es im Ausland auch immer spannend die Supermärkte unsicher zu machen, neue Produkte auszuprobieren oder mich einfach über die Unterschiede/ Preise zu wundern….. Lebensmittel in Deutschland sind so billig! Hätte nie gedacht, dass gute Schoki in den USA so schwer aufzutreiben ist – da müssen wir mal ein „Care“ Paket schicken, was ;o)? Cheers

    • Danke Nina! Ja, ich schätze die Lebensmittelpreise in good old Germany jetzt auch viel mehr! Die Schokolade hier ist sehr süss und leider nicht so fein wie in Deutschland. Selbst Pralinen schmecken hier etwas bitter…vielleicht bin ich auch einfach nur total verwöhnt 😉

  4. Oh I do miss the Ami supermarkets! For me it is on the top of my to-do list do when I get there. I can just spend hours in the ice cream aisle:) And I have often taken pics of the super- sized people buying super-sized packages (böse, ich weiß…).
    As for the chocolate, stick to the Resses PB cups, is is the only worthwhile chocolate in the super market. Otherwise check out http://www.wockenfusscandies.com/ A good second place to German chocolates!
    Guten Appetit!

    • Thanks a lot for the alternative to german chocolate! I will try that. Yeeeees, the ice cream aisle – I am trying to avoid that but it doesn’t really work always ;). People around DC are not that big as you can often see on TV. Actually they are pretty the same as in Germany…
      See you soon!!! Big hugs.

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